Toby Hoffman & Das Neue NichtsToby Hoffmann & Das Neue Nichts

Ohne Bilder und Worte ist menschliches Leben gar nicht vorstellbar. Aber die Medienfluten verschmutzen unsere Sinne zunehmend mit Informationsmüll. Nicht viel anders ergeht es der Musik, deren klassisches Medium, das Radio, nur noch in Nischensendern faszinierende neue Klänge präsentiert. Geht es euch ähnlich? Dann hilft diese verknappte Aussage um euch mit dem Künstler Toby Hoffmann bekannt zu machen, der am Samstag den 7. März bei uns auftrat. Ob als Sänger der Post-Rock-Institution „Ira“ oder als Solo-Künstler, der Sprechdichter und Musiker TOBY HOFFMANN  "versteht es, komplexen Texten einen angemessenen Klang zu geben: An der Schnittstelle von Traum und Wirklichkeit, Poesie und Wut gelingt es Hoffmann, die ganz große Rock-Geste mit der lakonischen Desillusionierung des Post-Punk zu verbinden“, schrieb 2009 der Kritiker Martin Büsser.

Als Musikprojekt DAS NEUE NICHTS, gemeinsam mit dem Musiker Jan Harder (Keys, Beats, Omnichord) brachte er u.a. Stücke seines Solo-Albums „hunger“ live auf die Kunsthaus-Bühne. Das Spektrum reichte dabei von klassischem Songwriting bis zu beatlastigen, sprachgewaltigen Spoken-Word-Tracks. Man könnte die Musik von TOBY HOFFMANN & DAS NEUE NICHTS als dynamisch-flächigen Indie-Hop mit deutschen Texten beschreiben, irgendwo zwischen Sage Francis, The Notwist und Goldene Zitronen. Klänge und Texte mit Tiefgang und Breite, aber nicht ohne Humor und gute Parolen.

Live ein Garant für Gänsehaut - an dieser Stelle leider nur als Konserve möglich: